Ein bodenloser Siebträger hat keinen Auslauf – du siehst direkt auf die Unterseite des Siebs. Das ist kein Gimmick, sondern das beste Diagnosewerkzeug, das es gibt.
Was du siehst
Am Anfang: Der Kaffee tritt an vielen Stellen gleichzeitig aus, tropfenweise. Nach ein paar Sekunden fließen die Tropfen zu einem Strahl zusammen.
Wenn es gut läuft: Ein gleichmäßiger, dunkler Strahl in der Mitte. Die Farbe bleibt lange satt.
ShotMirror magnetischIm Shop ansehen →
Wenn es schlecht läuft: Es spritzt seitlich weg. Einzelne helle Strahlen. Oder es kommt zuerst nur an einer Stelle heraus.
Warum das nützlich ist
Bei einem normalen Siebträger merkst du Fehler erst am Geschmack – und dann weißt du nicht, woran es lag. Bodenlos siehst du es während des Bezugs.
Spritzer bedeuten Channeling. Wenn es nur an einer Seite kommt, war die Verteilung ungleich oder du hast schief getampt.
Was du damit verbesserst
Weil du sofort siehst, ob die Verteilung stimmt, lernst du in wenigen Bezügen mehr als in Wochen mit geschlossenem Siebträger.
Ein Espresso-Spiegel hilft dabei, wenn du nicht unter die Maschine schauen kannst.
Der Nachteil
Es spritzt. In den ersten Wochen wirst du die Arbeitsplatte häufiger putzen. Das legt sich, sobald die Verteilung sitzt – was ja der Sinn der Übung ist.
