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Channeling erkennen und beheben

Channeling ruiniert den Espresso: Wie du es am Puck und am Bezug erkennst, was die Ursachen sind und in welcher Reihenfolge du sie abstellst.

Channeling heißt: Das Wasser hat sich einen Kanal gesucht. Statt gleichmäßig durch den Kaffee zu laufen, schießt es durch eine Schwachstelle – der Rest bleibt weitgehend unberührt.

Woran du es erkennst

Am Bezug: Aus einem bodenlosen Siebträger spritzt es seitlich, oder ein Strahl ist heller als die anderen. Bei geschlossenem Siebträger merkst du es an der Zeit – der Bezug läuft plötzlich schneller durch.

Am Puck: Nach dem Bezug siehst du Löcher, Krater oder eine matschige Stelle. Ein sauberer Puck ist gleichmäßig, fest und lässt sich am Stück herausklopfen.

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Am Geschmack: Bitter und sauer gleichzeitig. Ein Teil wurde überspült, der andere kaum ausgelöst – beides landet in derselben Tasse.

Die Ursachen, in der Reihenfolge ihrer Häufigkeit

1. Klumpen im Kaffeemehl. Beim Mahlen verklumpt der Kaffee. Wo eine lockere Stelle ist, geht das Wasser hindurch. Ein WDT Tool löst das auf.

2. Ungleichmäßig verteilt. Wenn der Kaffee schief im Sieb liegt, ist eine Seite dichter als die andere.

3. Schief getampt. Eine Seite fest, die andere locker – das Wasser nimmt die lockere.

4. Tamper zu klein. Ein bis zwei Millimeter Luft am Rand reichen, und dort bleibt Kaffee ungepresst liegen. Genau dort läuft das Wasser bevorzugt durch.

Was zuerst

Prüf den Tamper. Wenn er nicht bis an die Siebwand reicht, hilft alles andere wenig. Danach die Verteilung, dann die Technik.

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