Das Röstdatum ist die wichtigste Angabe auf einer Kaffeepackung – wichtiger als Herkunft, Sorte oder Preis.
Warum es zählt
Kaffee ist ein frisches Produkt. Ohne Röstdatum weißt du nicht, ob du eine Woche oder acht Monate alte Bohnen kaufst – und das entscheidet über den Geschmack mehr als die Bohnensorte.
Wo es steht
Meist auf der Unterseite oder Rückseite, oft aufgestempelt. Formulierungen: „geröstet am", „Röstdatum", „roasted on".
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Nicht zu verwechseln mit „mindestens haltbar bis" – das liegt in der Regel ein bis zwei Jahre später und sagt nichts über die Frische.
Wenn kein Röstdatum drauf ist
Dann ist das selbst eine Information. Röster, die frisch liefern, drucken es auf, weil es für sie spricht. Wer nur ein MHD angibt, hat meist keinen Grund dazu.
Im Supermarktregal ist das der Normalfall – dort steht Ware oft monatelang.
Das Zeitfenster
Für Espresso liegt das beste Fenster meist zwischen der zweiten und vierten Woche nach der Röstung. Vorher gast der Kaffee noch stark aus.
Wenn du also einen Sack kaufst, der gestern geröstet wurde: eine Woche liegen lassen. Es lohnt sich.
Beim Kauf
Rechne rückwärts: Wie lange brauchst du für die Menge? Ein Kilo bei zwei Espressi am Tag sind rund zwei Monate – da sollte das Röstdatum sehr frisch sein.
