Das ist der Moment, in dem die meisten an sich selbst zweifeln. Zu Unrecht – die Ursache ist meist mechanisch, nicht handwerklich.
Die wahrscheinlichste Ursache: Klumpen
Frisch gemahlener Kaffee verklumpt durch statische Aufladung. Von außen sieht das Sieb gleichmäßig aus, innen ist es das nicht.
Wo eine lockere Stelle ist, schießt das Wasser durch. Der Rest wird kaum ausgelöst. Ein Teil ist überspült und bitter, der andere zu wenig und sauer – in derselben Tasse.
WDT Tool 58 mm automatischIm Shop ansehen →
Das erklärt auch, warum es mal passiert und mal nicht: Klumpen entstehen zufällig.
Die zweite Ursache: Dosisschwankung
Wer mit dem Löffel dosiert, liegt leicht zwei Gramm daneben. Bei 18 Gramm sind das über zehn Prozent Unterschied – und damit ein völlig anderer Widerstand im Sieb.
Eine Waage kostet wenig und schaltet diese Fehlerquelle komplett aus.
Die dritte: Tampen
Mal fester, mal schiefer. Weniger dramatisch als die ersten beiden, aber messbar.
Was hilft
1. Wiegen. Immer dieselbe Dosis.
2. Klumpen auflösen. Ein WDT Tool macht bei jedem Bezug dasselbe – das ist der eigentliche Gewinn gegenüber der Hand.
3. Gleichmäßig tampen. Feste Unterlage, gerade drücken.
Was nicht die Ursache ist
Deine Technik. Wenn drei Dinge konstant sind – Dosis, Verteilung, Tampen – wird auch das Ergebnis konstant. Schwankungen sind ein Zeichen dafür, dass eine dieser drei Größen frei läuft.
