Der Unterschied zwischen brodelnder Milch und feinem Schaum ist ein Zentimeter. Genauer: die Position der Lanze.
Die Milch muss rotieren
Das ist das eigentliche Ziel. Ein Strudel verteilt die eingeschlagene Luft fein in der ganzen Milch. Ohne Rotation bleiben große Blasen an der Oberfläche – der Schaum wird grob.
Wo die Lanze hin muss
Nicht in die Mitte. Setze sie seitlich versetzt an, etwa auf ein Uhr, und neige das Kännchen leicht. So entsteht der Strudel.
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In der Mitte bläst der Dampf gerade nach unten – die Milch bewegt sich kaum und brodelt nur.
Wie tief
Zu Beginn steht die Düse knapp unter der Oberfläche. Man hört ein regelmäßiges, leises Zischen – das ist die Luft, die eingezogen wird.
Nach drei bis fünf Sekunden tauchst du tiefer ein, etwa ein bis zwei Zentimeter. Das Zischen hört auf, ein dumpfes Rollen bleibt. Jetzt wird nur noch rotiert und die Luft feiner verteilt.
Woran du hörst, dass es falsch läuft
Lautes Kreischen: Die Düse steht zu weit oben, du ziehst zu viel Luft. Etwas tiefer.
Gar kein Geräusch: Zu tief, es kommt keine Luft rein. Du bekommst heiße Milch ohne Schaum.
Spritzen: Die Lanze steht schräg zur Oberfläche oder zu weit am Rand.
Voll aufdrehen
Den Dampfhahn ganz öffnen, nicht halb. Halber Druck bringt zu wenig Bewegung, und du brauchst länger – wodurch die Milch zu heiß wird, bevor der Schaum steht.
