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Distributor oder WDT – oder beides?

Distributor und WDT Tool machen unterschiedliche Dinge: Der eine glättet oben, das andere arbeitet in der Tiefe. Was wann sinnvoll ist.

Die beiden Werkzeuge werden oft verwechselt, tun aber Verschiedenes. Wer das weiß, kauft gezielter.

Was ein WDT Tool macht

Feine Nadeln fahren durch das gesamte Kaffeemehl und lösen Klumpen auf – bis zum Boden des Siebs. Es arbeitet in der Tiefe.

Das ist der Schritt, der Channeling am wirksamsten vorbeugt, weil Klumpen die häufigste Ursache sind.

Was ein Distributor macht

Ein Distributor wird oben aufgesetzt und gedreht. Schrägen an der Unterseite schieben den Kaffee zur Seite und ebnen die Oberfläche ein.

Er arbeitet also an der Oberfläche und sorgt für eine ebene, waagerechte Ausgangslage vor dem Tampen.

Was wichtiger ist

Wenn du dich für eines entscheiden musst: das WDT Tool. Klumpen in der Tiefe kann ein Distributor nicht erreichen – er glättet nur darüber hinweg.

Ein Distributor allein kann sogar täuschen: Die Oberfläche sieht perfekt aus, während darunter Klumpen sitzen.

Beides zusammen

Die sinnvolle Reihenfolge ist: dosieren, WDT, Distributor, tampen. Erst die Klumpen auflösen, dann einebnen, dann verdichten.

Wer einen Distributor mit einstellbarer Höhe hat, kann sich das separate Tampen teilweise sparen – die meisten tampen danach trotzdem noch.

Für wen sich der Distributor lohnt

Wer schnell arbeiten muss oder Schwierigkeiten hat, waagerecht anzusetzen. Für den entspannten Einzelbezug zu Hause ist er ein Komfortgewinn, kein Muss.

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