Ein Dosierring ist ein Trichter, der auf den Siebträger gesetzt wird. Er verlängert die Siebwand nach oben, damit beim Mahlen nichts danebengeht.
Das Problem, das er löst
Wer direkt in den Siebträger mahlt, kennt das: Ein Teil des Kaffees landet auf dem Rand, ein Teil auf der Arbeitsplatte. Beides ist ärgerlich – und beides verfälscht die Dosis.
Wenn du 18 Gramm einwiegst, aber ein Gramm daneben liegt, brühst du mit 17. Das verschiebt das Verhältnis spürbar.
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Wann er sich lohnt
Wenn du direkt in den Siebträger mahlst und die Mühle keinen sauberen Auswurf hat. Dann ist der Ring ein deutlicher Gewinn an Sauberkeit und Genauigkeit.
Auch praktisch: Der Ring hält den Kaffee zusammen, während du mit dem WDT Tool arbeitest.
Wann du ihn nicht brauchst
Wenn du in ein Dosiergefäß mahlst und dann umfüllst. Dann kontrollierst du die Menge ohnehin, und der Ring wäre ein Zwischenschritt zu viel.
Magnetisch oder auflegen?
Magnetische Ringe halten von selbst und lassen sich mit einer Hand abnehmen. Aufliegende sind günstiger, verrutschen aber leichter.
Die Größe
Muss zum Siebträger passen – 58 mm ist der verbreitetste Standard. Zu klein, und er fällt hinein; zu groß, und er sitzt schief.
