Hafermilch ist die pflanzliche Alternative, die am zuverlässigsten schäumt. Aber sie verhält sich anders als Kuhmilch, und wer das nicht weiß, wundert sich.
Nimm eine Barista-Variante
Der Unterschied ist real, nicht nur Marketing. Barista-Hafermilch enthält mehr Fett und Säureregulatoren. Beides brauchst du: Fett für die Stabilität, Säureregulatoren gegen das Ausflocken im heißen Espresso.
Normale Hafermilch schäumt zwar auf, fällt aber innerhalb einer Minute zusammen.
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Etwas kühler ziehen
Hafermilch verträgt weniger Hitze als Kuhmilch. Bei 60 bis 62 °C ist Schluss – darüber wird sie dünn und der Schaum bricht.
Das ist etwas früher als bei Kuhmilch. An einem Edelstahlkännchen merkst du es an der Hand: Sobald es unangenehm warm wird, aufhören.
Die Luftphase kürzer halten
Hafermilch nimmt Luft schneller auf. Wo du bei Kuhmilch drei bis fünf Sekunden ziehst, reichen hier zwei bis drei. Sonst wird der Schaum zu voluminös und zu grob für Latte Art.
Gegen das Ausflocken
Wenn die Milch im Espresso Flocken bildet, liegt es an der Kombination aus Säure und Hitze. Zwei Dinge helfen: eine Barista-Variante nehmen, und den Espresso kurz stehen lassen, bevor du eingießt.
Latte Art mit Hafermilch
Funktioniert – der Kontrast ist sogar oft gut, weil Hafermilch leicht beige ist. Der Schaum verzeiht aber weniger: Er muss sofort gegossen werden, weil er schneller trennt als Kuhmilch.
