Ein Puck Screen ist eine feine Metallscheibe, die oben auf den Kaffee gelegt wird. Die Meinungen dazu gehen weit auseinander – zu Recht.
Was er tut
Er verteilt das Wasser. Statt eines konzentrierten Strahls aus der Dusche trifft das Wasser gleichmäßig auf die ganze Fläche. Das reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass sich in der Mitte ein Krater bildet.
Er hält die Dusche sauber. Nach dem Bezug bleibt weniger Kaffeemehl an der Brühgruppe hängen. Das ist ein realer, wenn auch unspektakulärer Vorteil.
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Was er nicht tut
Er behebt kein Channeling, das durch Klumpen oder schiefes Tampen entsteht. Der Screen liegt oben – was darunter falsch liegt, bleibt falsch.
Wer sich davon einen Sprung im Geschmack verspricht, wird eher enttäuscht. Der Effekt ist subtil.
Für wen es sich lohnt
Wenn Verteilung und Tampen sitzen und du die letzten Prozent suchst. Oder wenn dich das Reinigen der Dusche nach jedem Bezug nervt – dann ist es allein dafür schon praktisch.
Nicht sinnvoll, wenn du noch am Mahlgrad oder an der Verteilung arbeitest. Da liegen die größeren Hebel.
Worauf achten
Die Dicke macht den Unterschied: Sehr dünne Screens verbiegen sich, sehr dicke verändern das Volumen im Sieb spürbar. Um 1,7 mm ist ein guter Kompromiss.
Und die Größe muss stimmen – 58 mm für den gängigen Standard. Zu klein, und er rutscht seitlich weg. Zur Übersicht.
